Einleitung
In vielen Unternehmen hängen reibungslose Abläufe im Einkauf direkt davon ab, ob die zuständigen Mitarbeiter die richtigen SAP-Transaktionen schnell finden. Doch SAP-MM-Listen im Internet sind oft unübersichtlich oder unvollständig. In diesem Beitrag zeige ich dir eine praxisorientierte Auswahl, die sich im Alltag wirklich bewährt hat – inklusive typischer Fehlerquellen und Tipps aus der BI-Perspektive.
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TCodes für den täglichen Einkauf
ME51N – Bestellanforderung anlegen
Ideal für interne Bedarfsanforderungen.
Tipp: Verwende Vorlagen über persönliche Einstellungen.
ME21N – Bestellung anlegen
Die meistgenutzte Transaktion im Einkauf.
Praxisvorteil: Nutze „Bezugnahme“, um aus BANFs automatisch Bestellungen zu erzeugen.
ME22N / ME23N – Bestellung ändern / anzeigen
Nutze ME23N für revisionssichere Ansichten – hier sieht man genau, was freigegeben wurde.
Transaktionen zur Lieferantenkommunikation
ME9F – Nachrichten für Bestellungen
E-Mails oder Druckausgaben neu erzeugen.
Besonders wichtig, wenn der Output-Job fehlerhaft war.
MK01 / MK02 / MK03 – Lieferantenstammdaten
Achtung: Änderungen wirken sich sofort systemweit aus.
Tipp: Vor Änderungen immer „Änderungsbelege“ prüfen (MK03 → Umgebung).
Analyse- und Monitoring-Transaktionen
ME2N – Bestellungen nach Lieferant
Perfekt für operative Einkaufsteams.
ME80FN – Einkaufskontrolle
Eine der am meisten unterschätzten Transaktionen.
Erlaubt flexible Auswertungen nach Material, Werk, Lieferant oder Warengruppe.
Interner Linkblock
Fazit
Mit diesen Transaktionen deckst du 90 % aller Einkaufsprozesse effizient ab. Statt langen Listen bekommst du eine konzentrierte Auswahl, die sich im Alltag bewährt hat – und die du sofort anwenden kannst.
